E-Auto Versicherung & Steuer: Das musst du wissen
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Versicherung und Steuer entscheiden mit darüber, ob sich dein E-Auto rechnet. Hier die wichtigsten Fakten – von der Steuerbefreiung bis zum Akku-Schutz in der Kasko.
Kfz-Steuer: Zehn Jahre befreit
Reine Elektroautos sind für bis zu zehn Jahre ab Erstzulassung von der Kfz-Steuer befreit – längstens jedoch für Zulassungen bis Ende 2025 beziehungsweise mit Befreiung bis spätestens Ende 2030. Danach wird die Steuer gewichtsabhängig berechnet und liegt deutlich unter der eines Verbrenners, meist bei 30 bis 90 € pro Jahr.
Zum Vergleich: Ein Benziner der Kompaktklasse zahlt je nach CO₂-Ausstoß 100 bis 200 € jährlich, ein größerer Diesel kann über 300 € kosten. Über zehn Jahre Haltedauer spart das E-Auto somit rund 1.000 bis 2.000 €.
Versicherung: Warum E-Autos oft etwas teurer sind
In der Vollkasko liegen viele E-Autos eine bis zwei Typklassen über vergleichbaren Verbrennern. Der Grund: Reparaturen am Akku und an der Hochvolt-Technik sind teuer, und es gibt weniger spezialisierte Werkstätten. Typische Mehrkosten: 50 bis 150 € pro Jahr. In der Haftpflicht sind die Unterschiede dagegen klein – teilweise sind E-Autos sogar günstiger, weil sie statistisch seltener in Unfälle verwickelt sind.
Worauf du beim E-Auto-Tarif achten solltest
- Akku-Allgefahrendeckung: Deckt Schäden an der Batterie auch nach Bedienfehlern, Überspannung oder Tiefentladung ab.
- Überspannungsschäden beim Laden: Sollten explizit eingeschlossen sein.
- Marderbiss inklusive Folgeschäden: Wichtig, weil Kabelschäden am E-Auto besonders teuer werden können.
- Wallbox-Mitversicherung: Manche Tarife decken die heimische Ladestation mit ab.
- Neupreisentschädigung: Bei hochwertigen Neuwagen lohnt eine Entschädigung zum Neupreis über mindestens 24 Monate.
So sparst du bei der Versicherung
- Jährlich vergleichen: Die Typklassen für E-Autos ändern sich schnell – ein Wechsel kann mehrere hundert Euro bringen.
- Werkstattbindung prüfen: Reduziert den Beitrag, ist beim E-Auto aber nur sinnvoll, wenn eine zertifizierte Werkstatt in der Nähe ist.
- Selbstbeteiligung anpassen: 300/150 € (Vollkasko/Teilkasko) ist ein guter Mittelweg.
- Kilometer realistisch angeben: Wenigfahrer zahlen deutlich weniger.
Fazit
Die Steuerbefreiung ist ein klarer Vorteil fürs E-Auto, die Versicherung kostet meist etwas mehr als beim Verbrenner. Unterm Strich bleibt das E-Auto in dieser Kategorie trotzdem vorne – in unserem Rechner sind beide Posten bereits in der Gesamtrechnung enthalten.
Häufige Fragen
Wie lange ist ein E-Auto steuerfrei?
Bis zu zehn Jahre ab Erstzulassung, längstens bis 31.12.2030 – je nach aktueller Gesetzeslage für das Zulassungsjahr. Danach wird eine geringe gewichtsbasierte Steuer fällig.
Warum ist die Versicherung für E-Autos teurer?
Akku und Elektronik machen Reparaturen nach Unfällen teuer. Das schlägt sich in den Typklassen nieder.
Was sollte eine gute E-Auto-Versicherung enthalten?
Akku-Absicherung mit Neuwertentschädigung, Schutz bei Kurzschluss und Tierbiss, Ladekabel und Wallbox mitversichert.
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