THG-Prämie 2026: So bekommst du 300–425 € für dein E-Auto
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Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) verpflichtet Mineralölkonzerne, ihre Emissionen zu senken. Sie können dafür eingesparte CO₂-Mengen von E-Auto-Haltern kaufen – und du bekommst Geld. Für 2026 liegen die Angebote je nach Anbieter und Auszahlungsmodell zwischen 300 € und 425 €.
Die drei Auszahlungsmodelle 2026 im Vergleich
| Modell | Ca. Betrag | Vorteil | Risiko |
|---|---|---|---|
| Festpreis (Standard) | 350–390 € | Planungssicherheit, kein Marktrisiko | Auszahlung erst nach UBA-Bearbeitung (ca. 3–6 Monate) |
| Flex- / Marktpreis | ca. 90 % des Marktpreises, teils 420–450 € | Meist die höchste Auszahlung | Schwankt mit dem Quotenpreis – kann sinken |
| Sofort- / Express | 300–340 € | Geld innerhalb von 3–7 Tagen auf dem Konto | Etwas weniger, weil der Anbieter das Risiko übernimmt |
So beantragst du die THG-Prämie in 4 Schritten
- Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) als Foto oder Scan bereithalten
- Bei einem THG-Anbieter registrieren (z. B. Geld für E-Auto, Elektrovorteil, CHECK24 oder Energieversorger wie EnBW)
- Fahrzeugdaten eingeben und den Fahrzeugschein hochladen
- Auszahlung abwarten – je nach Modell 3–7 Tage oder ca. 3–6 Monate nach UBA-Bearbeitung
Frist: Der Antrag muss spätestens zum 15. November 2026 beim Umweltbundesamt vorliegen. Einige Anbieter fordern die Unterlagen früher – teils schon bis Ende Oktober. Prüf dazu die Frist deines Anbieters.
Voraussetzungen – wer bekommt die Prämie?
- Rein batterieelektrisches Fahrzeug (BEV) mit deutscher Zulassung
- Fahrzeug muss auf deinen Namen eingetragen sein
- Nicht möglich: Plug-in-Hybride (PHEV), Verbrenner und zulassungsfreie Leichtfahrzeuge
- Für Privatpersonen ist die Auszahlung steuerfrei
Worauf du bei Anbietern achten solltest
| Kriterium | Darauf achten |
|---|---|
| Auszahlungsbetrag | Netto-Betrag nach Gebühren vergleichen |
| Auszahlungszeit | Sofortauszahlung vs. nach UBA-Bestätigung |
| Vertragslaufzeit | Keine automatische Verlängerung über Jahre |
| Seriosität | Impressum, Bewertungen, klare Bedingungen |
Was bringt die THG-Prämie im Kostenvergleich?
Selbst am unteren Ende sind es über 300 € pro Jahr – umgerechnet rund 25 € im Monat. Das senkt die laufenden Kosten deines E-Autos spürbar und ist ein zusätzlicher Vorteil gegenüber dem Verbrenner. Hinweis: Die genaue Höhe ist nicht garantiert und hängt vom Quotenmarkt ab – vergleiche vor dem Antrag die aktuellen Angebote.
Häufige Fragen
Wer kann die THG-Prämie 2026 beantragen?
Halter eines rein batterieelektrischen Fahrzeugs (BEV) mit deutscher Zulassung, das auf deinen Namen eingetragen ist. Plug-in-Hybride, Verbrenner und zulassungsfreie Leichtfahrzeuge sind ausgeschlossen.
Bis wann muss ich die THG-Prämie beantragen?
Spätestens zum 15. November 2026 beim Umweltbundesamt. Manche Anbieter verlangen den Upload der Unterlagen früher, oft bis Ende Oktober – also nicht bis zum Schluss warten.
Muss ich die THG-Prämie versteuern?
Nein. Für Privatpersonen ist die Auszahlung steuerfrei. Bei Firmenwagen gilt sie meist als Betriebseinnahme – im Zweifel Steuerberater fragen.
Festpreis, Flex-Preis oder Sofortauszahlung – was ist besser?
Festpreis (ca. 350–390 €) ist planbar, Flex (ca. 90 % des Marktpreises, teils 420–450 €) kann mehr bringen, schwankt aber. Sofortauszahlung (ca. 300–340 €) zahlt in 3–7 Tagen, dafür etwas weniger.
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